FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 1:0

FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 1:0

20.09.2008

Bei der zweiten Busfahrt in dieser Saison, sahen die mitgereisten Fans eine gute erste Halbzeit. Auch wenn den Knappen selbst kein Tor gelang, gingen die Schalker, dank eines Eigentors, mit einem verdienten 1:0 in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit verwalteten die Schalker das Ergebnis nur noch und hatten am Ende Glück, dass den Frankfurtern nicht doch noch der Ausgleich gelang.

Durch den Sieg übernahmen die Schalker die Tabellenführung. Unschön war allerdings, dass sich das Schalker Publikum mit Kevin Kuranyi mal wieder einen einzelnen Spieler als Sündenbock für die zweiten schwachen Hälften aussuchte und ihn gnadenlos auspfiff.

Nachtrag: Schalke - Frankfurt

Es folgt ein Aufruf, den wir vom Schalker Fanclub Verband erhalten haben und dem wir uns uneingeschränkt anschließen.

Nur echte Pfeifen pfeifen die eigene Mannschaft aus oder: Pfeifen ist out!!! Viel, sehr viel ist in den vergangenen Tagen bereits zu unserem letzten Heimspiel gegen die Eintracht geschrieben worden. Dabei ging es leider meist weniger um die sportlichen Schlagzeilen, sondern mehr um die negativen Nebengeräusche: Das Auspfeifen einzelner Spieler!! Auch wir, die Verantwortlichen des SFCV, haben erneut mit großem Befremden auf diese scheinbar in Mode gekommene Schalker Unart reagiert. Dabei ist es ganz gleich wer da pfeift, ob Logeninhaber oder Stehplatzbesucher – pfeifen geht bei uns auf Schalke gar nicht!!! Das gesamte SFCV-Team ist sich (ausnahmsweise einmal) darin einig, dass wir in dieser Saison eine selten da gewesene Riesenchance haben, endlich mal wieder die Schale an die Emscher zu holen. Und bereits nach dem 5. Spieltag stehen wir tatsächlich auch da, wo wir am Ende auch stehen wollen, da wo wir auch hingehören. Nun liegt es nur noch an uns ALLEN an einem Strang zu ziehen, um das lang ersehnte Ziel gemeinsam zu verwirklichen! Zurück zu den Pfiffen: Kevin Kuranyi hat derzeit sicherlich nicht den allerbesten Lauf. Das passiert bei Stürmern. Einige mögen vielleicht auch seinen Stil, seine Werbung oder seine Frisur nicht mögen. Das kann ebenfalls passieren. Aber zweifelsohne ist Kevin zum Fußball spielen hier und ein ungemein wichtiger Teil unseres Teams, unseres gemeinsamen Zieles – und heute schon, nebenbei bemerkt, einer der erfolgreichsten Stürmer unserer gesamten Vereinsgeschichte. Wer Kuranyi, oder sonst wen aus unserer Truppe auspfeift, der schadet nicht nur dem einzelnen Spieler, sonder dem gesamten Team, den ganzen Verein, gefährdet das Erreichen unseres gemeinsamen, großen Zieles. Denn wir brauchen Kuranyi und umgekehrt. Ob wir das Auspfeifen einzelner Spieler auf Schalke jemals zu verhindern wissen werden, wagen wir mittlerweile zu bezweifeln. Was wir jedoch sicherlich mit beeinflussen können, ist das Anfeuern der eigenen Mannschaft. Lasst uns daher demnächst, wenn wir merken das Unruhe in der Donnerhalle aufkommt, wenn erste Pfiffe ertönen, unserem Ruf als Schalke-Fans alle Ehre machen und den Pfeifen mit einem wütenden und lautstarken und langgezogenem “Schaaaaaaaaaaaaaaalke” entgegnen wirken.

Denn wie heißt es doch schon in unserem Vereinslied sinngemäß so schön: Denn nur wenn … “1000 Freunde, die zusammen steh’n, zusammen steh’n, dann werden wir die Schale wieder an der Emscher seh’n”. Pro Kevin, Pro Schalke!.